UI
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Adobe-Produkten wie Photoshop, Illustrator und InDesign. Fachlich sind diese Programme weiterhin extrem leistungsfähig – aber die Benutzeroberflächen und viele grundlegende Workflows fühlen sich seit Jahren nicht mehr zeitgemäß an.
Was mich besonders frustriert: Die Programme wirken, als wären mehrere Software-Generationen übereinander gebaut worden. Neue Funktionen, KI-Features und Cloud-Elemente kommen hinzu, aber viele zentrale Bedienlogiken, Dialoge, Panels und Workflows bleiben alt, inkonsistent und unnötig kompliziert.
Für professionelle Anwenderinnen und Anwender im Unternehmenskontext ist das ein echtes Problem. Wir zahlen laufend für Creative Cloud, arbeiten täglich mit diesen Programmen und erwarten nicht nur neue Features, sondern auch eine moderne, konsistente und effiziente Bedienung.
Besonders im Vergleich zu modernen Tools wie Figma wird deutlich, wie sehr sich Arbeitsweisen verändert haben: Komponenten, Designsysteme, kollaboratives Arbeiten, Auto Layout, zentrale Assets und nachvollziehbare Strukturen sind heute Standard. In vielen Adobe-Programmen fühlt sich das dagegen immer noch nach Einzeldateien, Workarounds und historisch gewachsenen Bedienkonzepten an.
Ich wünsche mir von Adobe deshalb keine weiteren kleinen kosmetischen Anpassungen, sondern eine ernsthafte Modernisierung der Benutzeroberflächen und Workflows von Photoshop, Illustrator und insbesondere InDesign. Diese Programme sind zu wichtig, um sich weiterhin so schwerfällig und uneinheitlich anzufühlen.
Als langjähriger Nutzer bin ich nicht frustriert, weil ich Adobe-Produkte nicht schätze – sondern gerade weil ich sie seit Jahren nutze und sehe, wie viel besser sie sein könnten. Adobe Programme sollten endlich wieder Spaß machen sie zu benutzen und den Benutzer inspirieren.
