also… Nach einem Test kann ich bestätigen, dass ein Export nach PDF/X-4 die Verschiebungen der Grundlinien zeigen. Und zwar umso schlimmer, desto länger der Text durch die Textrahmen läuft.
Bei diesem Export war die Option [ ] PDF mit Tags erstellen ausgeschaltet.
Exportiere ich ein neues PDF/X-4 mit dieser Option eingeschaltet, ist kein Versatz zu sehen.
Das deckt sich mit meinen Beobachtungen eines Bugs, der seit Jahren gemeldet ist, aber bisher noch nicht gefixt wurde.
Zu den technischen Details bei mir:
[1] Die Schriften habe ich bei Google Fonts runtergeladen und der Datei über ein Document fonts-Verzeichnis zur Verfügung gestellt. Ich habe bewusst darauf verzichtet, die Schriften über Adobe Fonts zu aktivieren, da im Menü Schrift > Schriftart suchen/ersetzen ausschließlich von Truetype-Schriftarten die Rede war. Kann man dort unter Info nachschauen, wenn man einen Schriftschnitt im Bedienfeld auswählt.
[2] InDesign 2021 Version 16.4.0.55
Da gleichen sich unsere beiden Versionen ziemlich.
[3] Auf Windows 10
Du bist auf Mac OS unterwegs.
[4] PDF-Export über das PDF/X-4 Export-Preset, das standardmäßig mit InDesign ausgeliefert wird.
Meine Testdateien inklusive des Document fonts-Verzeichnisses mit den Google-Fonts kannst Du von meinem Dropbox-Account herunterladen:
könntest Du eine Seite Deiner Datei für einen Test zur Verfügung stellen?
Ich glaube, ich kenne die Ursache. Allerdings sieht die Lösung dann so aus, dass mit einer Tabelle gearbeitet werden sollte. Müsste mal recherchieren; der Fall liegt ein paar Jahre zurück.
Was mir gerade noch dazu einfällt:
Ist die Option [x] PDF mit Tags erstellen beim Export ein- oder ausgeschaltet?
Falls eingeschaltet, schalte die mal aus. Und umgekehrt, falls ausgeschaltet, schalte die mal ein.